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Hello Kitty am Morgen...

...Vertreibt Kummer und Sorgen, oder zumindest die Müdigkeit - nicht nur durch das Koffein, sondern auch durch einen eklatanten Kulturschock. Wer zum Teufel stellt solche Verbrechen her und warum haben wir das in unserer WG?


Aber gut, Kaffee ist Kaffee und Kaffee ist gut, auch wenn er aus einem pinken Ding mit Kätzchen drauf kommt.

Kommen wir zu interessanteren Dingen, wie dem (zugegeben) recht provinziellen, aber dennoch liebenswerten Forlì (mancher schimpft, hier sei der Hund begraben und nichts los, aber es gibt hier mindestens eine tolle Disko, die mindestens so gut wie der Dancepalace ist, nur schlechter, und wo 40jährige Jadg auf 17jährige machen, oh ja...).
Allerdings gibt es auch schöne Ecken, wie den riesigen Piazza Saffi. Hier ein supertolles iPhone-Foto, leicht angetrunken und bei Nacht aufgenommen:


Hachja, herrlich, was?
Ein anderes interessantes Thema ist die italienische Bürokratie, bei der man seltsame Marken in Tabakläden kaufen muss, wenn man eine Aufenthaltsgenehmigung will... Aber gut, in einem Land, in dem Berlusconi immer noch gewählt wird, ist das wohl das am wenigsten Irritierende. Nach langem Kampf mit dem System und einer verzweifelten Mitarbeiterin, die immer wieder mit Nachdruck nach meinem TEAM fragte (Nebenbei ist das die Krankenversicherungskarte, nach 5 Minuten hatte ich das auch herausgefunden), bin ich nun jedoch offiziell geduldet und darf mein Erasmusstudentendasein fristen. Hurra!
Das italienische Universitätssystem ist dabei gar nicht mal so lax, wie man es beim Anblick des politischen Systems vermuten würde. Die Kurse hier sind mindestens 4SWS, meistens jedoch 6SWS lang und für den Masterkurs, den ich eigentlich nur besuche, weil er einer der einzigen ist, die in englischer Sprache angeboten werden, muss ich damit 10mal so viel lesen wie in Konstanz für einen Politikkurs. Hurra! (und es gibt natürlich ein MidTerm-Exam, ein Oral Exam, die mündliche Beteiligung im Kurs zählt 30% und ein Essay ist ja eh Standard) Wie war das nochmal mit dem gechillten Sommer in Italien?
Ambitioniert wie ich bin, besuche ich auch noch einen Bachelor-Kurs auf Italienisch, mit dem ungebrochenen Willen, der Landessprache mächtig zu werden. Auch wenn ich, trotz erfolgreicher Teilnahme an einem Sprachkurs, noch einige Schwierigkeiten damit habe - gelinde ausgedrückt. Das bedeutet, dass ich jetzt zwar Pizza und Bier bestellen kann, aber zum Beispiel keine Ahnung habe, was in dem Mietvertrag für mein Zimmer so drinstand, den ich unterschrieben habe...
Apropos Zimmer - hier ein Bild vom ersten Abend:

So, da ich ja auch noch studieren und Bachelorarbeit schreiben darf, wird der Bericht über lustige Parkmonumente und Tiergeschichten auf die nächste Folge von 'Mira lost in Translation' verlegt.

Trotz netter Mitbewohner und einiger Erasmusbekanntschaften vermisse ich meine Gang back Home - ich befürchte, diese Southside-Sache wird Ernst...

 

7.3.13 11:09
 


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